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Aktueller Rechenschaftsbericht der VdPB zeigt breites Aufgaben-Portfolio

VdPB legt aktuellen Rechenschaftsbericht vor / Präsentiert breites Aufgaben- und Themen-Portfolio / VdPB als Selbstverwaltungsorgan der Profession Pflege in Bayern etabliert

München, 19.08.2021 – Mit ihrem aktuellen Rechenschaftsbericht legt die Vereinigung der Pflegenden in Bayern (VdPB) erneut einen umfassenden Überblick über ihre zahlreichen Aktivitäten und Aufgaben vor. Dabei nimmt der Bericht insbesondere das Thema Professionsentwicklung in den Fokus und dokumentiert zudem ein umfassendes berufspolitisches Engagement. Der Rechenschaftsbericht 2021 bietet wie sein Vorgänger den VdPB-Mitgliedern und anderen Interessierten einen detaillierten Jahresrückblick und zeigt, in welch kurzer Zeit sich das Selbstverwaltungsorgan der Profession Pflege in Bayern als Ansprechpartnerin in der Fachöffentlichkeit und bei den politisch Verantwortlichen etabliert hat.

Durch die breit angelegte und erfolgreiche Kampagne unter dem Motto #Einigsindwirviele sowie ein ausführliches Veranstaltungsangebot zur Information und zum professionellen Austausch konnte zudem auch die Berufsgruppe die VdPB als zuverlässige und fachlich qualifizierte Servicepartnerin erleben, die gleichzeitig die Interessenvertretung über den gesetzlichen Auftrag hinaus kontinuierlich übernimmt. „Als sich abzeichnete, dass beruflich Pflegende gemeinsam mit den vulnerablen Gruppen zu den Ersten gehören, die die Covid-19-Schutzimpfung erhalten würden, haben wir sofort reagiert und Informationsformate für professionell Pflegende angeboten, die extrem gut angenommen wurden“, blickt VdPB-Vizepräsidentin Agnes Kolbeck zurück. „Außerdem haben wir bei allen Fragen beispielsweise zur Praxisanleitung nicht nur ein offenes Ohr, sondern vermitteln in den Fällen, in denen einfache Antworten nicht zur Verfügung stehen, zwischen Berufsgruppe und Gesetzgeber. Wir bieten Pflegefachpersonen zudem immer wieder Foren für den fachlichen Austausch auf Augenhöhe, wenn auch pandemiebedingt hauptsächlich in digitaler Form statt in Präsenz. Unsere pflegerische Expertise wird bei pflegepolitischen Entscheidungen wahrgenommen und, was uns viel wichtiger ist, auch berücksichtigt. Insgesamt decken wir damit die gesamte Bandbreite der Interessenvertretung ab.“

Den für die Professionsentwicklung besonders relevanten Themen wie Weiterbildung, die im neuen Pflegeberufegesetz erstmals der Profession eingeräumten Vorbehaltsaufgaben und die Übertragung heilkundlicher Tätigkeiten widmete sich die VdPB nachdrücklich und mit fortgesetztem Engagement, um die bereits im Vorjahr in Gang gesetzten Entwicklungen weiter voranzutreiben. Mit dem regionalen Monitoring des Pflegepersonalbedarfs liefert die VdPB die Zahlen, auf deren Basis effiziente Maßnahmen zur Absicherung der pflegerischen Versorgung der Bevölkerung ergriffen werden können. Sowohl die Forderungen der VdPB als auch ihre Pläne für die kommenden Monate lassen sich unter anderem auch aus dem Monitoring ableiten: eine strukturierte Registrierung der beruflich Pflegenden in Bayern, die Entwicklung einer verbindlichen Weiterbildungsordnung, der Auftrag zur Erarbeitung einer Berufsordnung und der Einsatz für zukunftsweisende Themen wie Wiedereinstiegsprogramm und Digitalisierung in der Pflege. „Das sind Bereiche, in denen wir durch unser Monitoring Handlungsbedarfe identifiziert haben. All diese Aufgaben zeigen, dass wir noch viel zu tun haben. Die Ergebnisse demonstrieren jedoch auch, dass berufliche Selbstverwaltung in der Pflege ebenso wirksam wie erforderlich ist. In diesem Sinne werden wir zielorientiert weiterarbeiten“, versichert Kolbeck.

Zum VdPB-Rechenschaftsbericht 2021

Die vollständige Pressemitteilung zum Download

 

Die VdPB

Die Vereinigung der Pflegenden in Bayern (VdPB) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und ein unabhängiges Sprachrohr von und für professionelle Pflegekräfte in Bayern. Die VdPB wurde 2017 auf Grundlage des vom Bayerischen Landtag verabschiedeten Pflegendenvereinigungsgesetz gegründet und hat unter anderem die Aufgabe, die Qualität der Pflege weiterzuentwickeln – sowohl im Interesse der Berufsgruppe als auch für die Versorgungssicherheit für die Menschen in Bayern. Dazu wirkt die VdPB an Gesetzgebungsverfahren mit und vertritt die Pflegenden in Gremien wie beispielsweise dem Landespflegeausschuss. Zudem berät sie ihre Mitglieder kostenlos in berufsrechtlichen, berufsethischen und fachlichen Fragen und engagiert sich für die Fort- und Weiterbildung der beruflich Pflegenden. Die VdPB ist außerdem die für die Registrierung der Praxisanleitungen in der Pflege und die Erfassung der Fortbildungsnachweise für Praxisanleitungen zuständige Behörde. Seit dem 01. Januar 2021 ist die VdPB auch zuständig für die Regelung der pflegerischen Weiterbildung nach AVPfleWoqG. Die Mitgliedschaft in der VdPB ist für professionell Pflegende freiwillig und kostenlos. Präsident der VdPB ist Georg Sigl-Lehner.

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