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Studie und Leitfaden zu psychischen Belastungen von Pflegenden in der Pandemie

Dass beruflich Pflegende in der Corona-Pandemie außergewöhnlichen physischen, aber auch psychischen Belastungen ausgesetzt waren und sind, ist unbestritten. Um insbesondere für Pandemie-Zeiten künftig besser gerüstet zu sein, hat das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) das PeliCan-Projekt gestartet, das in einen Leitfaden zur Prävention von Beanspruchungsfolgen aufgrund psychischer Belastungen bei Pflegekräften und medizinischen Fachangestellten während einer Pandemie münden wird. Dazu führt das LGL zunächst eine Studie durch, die Antworten auf folgende Fragen liefern soll:

Welche präventiven Maßnahmen können Pflegekräfte und medizinische Fachangestellte in ihrem beruflichen Alltag während der Corona-Pandemie unterstützen?

Wie können Pflegekräfte und medizinische Fachangestellte auf die besonderen Herausforderungen einer pandemischen Lage besser vorbereitet werden?

Welche negativen Beanspruchungsfolgen aufgrund psychischer Arbeitsbelastungen bei Pflegekräften und medizinischen Fachangestellten werden in Zeiten der Corona-Pandemie erlebt?

Beruflich Pflegende sind aufgefordert, sich an der Studie zu beteiligen, damit der Leitfaden bestmöglich an die Bedürfnisse der Pflegekräfte und ihre beruflichen Realitäten angepasst werden kann. Pflegende können an der PeliCan-Studie teilnehmen, wenn Sie beruflich pflegen, in einer Pflege- oder medizinischen Einrichtung in Bayern arbeiten, während ihrer Arbeit Patientenkontakt haben und während der Corona-Pandemie auch in der Pflege beschäftigt waren. Der Zeitaufwand ist mit etwa einer Stunde für ein Interview (in diesem Sommer) und circa einer halben Stunde für das Ausfüllen eines Evaluations-Fragebogens im Frühjahr des kommenden Jahres überschaubar und es gibt auch eine Aufwandsentschädigung.

Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege fördert die PeliCan-Studie im Rahmen der Initiative Gesund.Leben.Bayern.

Alle weiteren Infos auch zu Kontaktmöglichkeiten hier im Flyer, den das LGL zur PeliCan-Studie zusammengestellt hat.

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