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Die VdPB im Überblick

Die Vereinigung der Pflegenden in Bayern (VdPB) ist Bayerns Stimme für die Pflege. Sie vertritt die Interessen der geschätzt rund 200.000 Pflegekräfte, die in Bayerns Krankenhäusern, Rehakliniken, Alten- und Pflegeeinrichtungen sowie ambulanten Diensten arbeiten. Anders als in einer Kammer ist die Mitgliedschaft in der VdPB freiwillig und kostenfrei. Im Interesse der Berufsgruppe beschäftigen wir uns mit einer Vielzahl von Aufgaben und arbeiten wie klassische Selbstverwaltungsorgane, indem wir die Angelegenheiten unserer Profession selbst regeln.

VdPB – Warum es uns gibt

Lange Zeit wurde die Pflege in Deutschland als „Erfüllungsgehilfin“ anderer Berufsgruppen betrachtet. Meist haben andere über Pflegende entschieden. Selbst wenn es um unsere ureigensten Anliegen ging, wurden wir selbst kaum an den Debatten beteiligt. Mit der Vereinigung der Pflegenden in Bayern hat eine Berufsgruppe eine Stimme erhalten, die mit viel Wissen, Kompetenz und Engagement eine wichtige Aufgabe in unserer Gesellschaft leistet – und deren Bedeutung in Zukunft noch zunehmen wird. Die Gründung der VdPB erfolgte auf der Grundlage des im April 2017 verabschiedeten Pflegendenvereinigungsgesetztes. Die Novellierung zum Bayerischen Pflegendengesetz wurde 2024 vom Bayerischen Landtag verabschiedet.

Die VdPB ist die Stimme der Pflege und der Pflegenden in Bayern. In wichtigen Gremien und in der Öffentlichkeit, als Dialogpartnerin der Politik und aller Akteure setzen wir uns für bessere Rahmenbedingungen ein und gestalten die Zukunft der beruflich Pflegenden in Bayern mit.

Gleichzeitig sind wir die erste Adresse für unsere Mitglieder – wenn sie Fragen haben, Beratung oder konkrete Unterstützung suchen. Die VdPB-Mitglieder wählen ihre Vertretung selbst. Sie können aktiv mitgestalten und alle Dienstleistungen der VdPB nutzen.

Die professionelle Pflege in Bayern hat viele Gesichter. Geschätzt rund 200.000 Pflegekräfte arbeiten in Krankenhäusern, Rehakliniken, Alten- und Pflegeeinrichtungen sowie ambulanten Diensten. Mit der VdPB haben sie jetzt eine starke Interessensvertretung und Dienstleisterin. Unser Foto zeigt Gabriele S., Altenpflegerin in Altötting. (Foto: Thomas Dashuber/VdPB) Die professionelle Pflege in Bayern hat viele Gesichter. Geschätzt rund 200.000 beruflich Pflegende arbeiten in Krankenhäusern, Rehakliniken, Alten- und Pflegeeinrichtungen sowie ambulanten Diensten. Mit der VdPB haben sie jetzt eine starke Interessensvertretung und Dienstleisterin. (Foto: VdPB / Thomas Dashuber)

Die VdPB auf einen Blick

Die Vereinigung der Pflegenden in Bayern (VdPB)

  • ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts
  • ist ein unabhängiges Sprachrohr von und für professionell Pflegende in Bayern
  • hat die Aufgabe, an Gesetzgebungsverfahren auf Landes- und Bundesebene mitzuwirken und auf verschiedenen Ebenen die Weiterentwicklung der Qualität in der Pflege zu fördern
  • packt die zentralen Probleme der Pflegeberufe an – auf Augenhöhe mit Politik und Heilberufe-Kammern
  • sitzt in wichtigen Gremien, z. B. im Landespflegeausschuss
  • berät ihre Mitglieder kostenlos in berufsrechtlichen, berufsethischen und fachlichen Fragen
  • engagiert sich für Fort- und Weiterbildung beruflich Pflegender
  • erfüllt übertragene hoheitliche Aufgaben wie die Registrierung von Praxisanleitenden und Pflegefachpersonen sowie die Anerkennung pflegerischer Weiterbildung
  • gestaltet die Profession durch die Entwicklung von Berufs- und Weiterbildungsordnung
  • organisiert sich selbst – und punktet mit einer freiwilligen und beitragsfreien Mitgliedschaft.

Kurz erklärt …

Eine Körperschaft des öffentlichen Rechts ist eine Organisation, die für den Staat bestimmte Aufgaben übernimmt. Körperschaften des öffentlichen Rechts – kurz KöR – sind zum Beispiel Kammern, Berufsgenossenschaften, Sparkassen und Ortskrankenkassen. Gegründet werden sie durch einen sogenannten „Hoheitsakt“, beispielsweise durch ein Gesetz. Und natürlich haben wir auch eine Satzung, in der sich unsere Ziele, Aufagebn und Streuktur ebenfalls wiederfinden.

Wer sind unsere Mitglieder?

Unsere Mitglieder sind

  • Fachpersonen mit generalistischer Pflegeausbildung
  • Fachpersonen aus der Gesundheits- und Krankenpflege
  • Fachpersonen aus der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege
  • Fachpersonen aus der Altenpflege
  • Auszubildende in der generalistischen Pflegeausbildung
  • Pflege-Studierende
  • Pflegefachhelferinnen und Pflegefachhelfer mit einjähriger Ausbildung
  • Pflegefachassistenzpersonen mit bundeseinheitlicher, anderthalbjähriger Ausbildung
Nahaufnahme: Pflegekraft mit alter Dame. Die Zahl multimorbider und/oder demenzkranker Menschen steigt stetig und stellt Pflegende vor ganz neue Herausforderungen. Auch mit Blick auf den demografischen Wandel muss die Profession Pflege sich weiterentwickeln. Eines von vielen Zukunftsthemen für die VdPB! (Foto: VdPB / Thomas Dashuber)

Mitgliedschaft in der VdPB

Sie möchten selbst VdPB-Mitglied werden? Die Mitgliedschaft ist freiwillig und beitragsfrei. Sie gibt Ihnen die Chance, die Zukunft der Pflege in Bayern aktiv mitzugestalten. Keine Zeit? Kein Problem. Auch, wenn sie sich nicht aktiv engagieren, können Sie natürlich alle Angebote und Dienstleistungen der VdPB nutzen. Und: Jedes Mitglied stärkt Bayerns Stimme für die Pflege. Machen Sie mit!

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