Die VdPB ist Interessenvertretung und Dienstleisterin der Pflegenden in Bayern. Was bedeutet das genau? Und definiert das Bayerische Pflegendengesetz noch weitere Aufgaben? Hier erfahren Sie, womit wir uns heute und in Zukunft befassen.
Beruflich Pflegende sind Profis für die Pflege. Sie haben spezifische Kompetenzen, umfassendes Wissen, Können und Erfahrung, oft auch eine Spezialisierung in bestimmten Fachbereichen. Sie tragen Verantwortung für das Leben anderer Menschen. Trotzdem werden sie oft als „ausführende Organe“ behandelt, bewertet und entlohnt. Wir wollen – gemeinsam – das Ansehen und den Einfluss der Pflege im Gesundheitswesen voranbringen und gleichzeitig die Profession weiterentwickeln!
(Foto: VdPB/Adobe Stock)
Pflegende arbeiten an und mit Menschen, die Unterstützung und Pflege benötigen. Wenn wir über die Qualität der Pflege sprechen, gelten unsere Forderungen der Stärkung beruflich Pflegender genauso wie der Menschen, die von ihnen begleitet und versorgt werden. Aber was ist „gute Pflege“? Wo von Mensch zu Mensch gearbeitet wird, zählt neben objektiven, messbaren Anhaltspunkten auch die subjektive Bewertung. Kann und muss sie in Richtlinien einfließen – und wenn ja, wie? Maximale Sicherheit oder das Recht auf Selbstbestimmung – was wiegt schwerer? Und: Kommt vor lauter Dokumentationspflichten die Qualität der Beziehung zu kurz? Fragen wie diese bewegen die Berufsgruppe. Für uns in der VdPB sind sie ein Arbeitsauftrag! Wir
(Foto: VdPB/Adobe Stock)
Multiresistente Keime auf dem Vormarsch: Wie sieht die Hygiene der Zukunft aus? Demografischer Wandel: Was bedeutet die steigende Zahl an Demenz erkrankter Menschen für die Pflege? Es gibt immer neue Themen und Herausforderungen in der Pflege. Entsprechend vielfältig sind die Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Die Fort- und Weiterbildung sichert die Qualität der Pflege – und eröffnet interessante Karrierechancen. Wir sehen uns in der Verantwortung, die Fort- und Weiterbildung zu fördern, indem wir – auch gemeinsam mit anderen Akteuren – u. a.
Einen wichtigen Schritt hat die Vereinigung der Pflegenden in Bayern bereits mit der Übernahme der Registrierung aller in Bayern in der Pflege tätigen Praxisanleitenden nach dem neuen Pflegeberufegesetz zum 1. Januar 2020 getan. Mit dem Portal www.vdpb-praxisanleitung.de steht Praxisanleiterinnen und -anleitern ein komfortabler Service rund um die Praxisanleitung zur Verfügung, auf dem sie ihre absolvierten Pflichtfortbildungen hochladen und anerkennen lassen können.
Ein weiterer Meilenstein war die Übertragung der Anerkennung zunächst von Weiterbildungseinrichtungen mit Angeboten nach AVPfleWoqG und entsprechenden Gleichwertigkeitsprüfungen. Seit dem 1. Januar 2021 ist die VdPB dafür zuständig. Dafür wurde ebenfalls ein Service-Portal eingerichtet, über das Onlineanträge gestellt werden können: www.vdpb-weiterbildung.de
(Foto: VdPB/Thomas Dashuber)
Die VdPB hat die Aufgabe, den Bedarf an Pflegefachpersonen und anderen Pflegeberufen sowie Ausbildungsplätzen für Pflegeberufe zu ermitteln. Eine systematische Bestands- und Bedarfsermittlung hat in Bayern lange nicht stattgefunden. Angesichts des offensichtlichen Fachkräftemangels in der Pflege war sie aber dringend nötig!
Nur auf Basis von aktuellen Daten und Informationen kann eine angemessene Strategie zur Personalgewinnung entwickelt werden – aufgeschlüsselt nach Handlungsfeldern und Regionen. Wie kann die pflegerische Versorgung der Menschen in Bayern nachhaltig gesichert werden? Diese Frage wollen wir auf Basis von regionalen und überregionalen Übersichten bearbeiten. So können wir eine Wissensgrundlage schaffen, die es erlaubt, geeignete Projekte und Fördermaßnahmen zu starten und Netzwerke aufzubauen.
Außerdem können wir mit Daten zur Berufsgruppe und ihren Kompetenzen die Profession Pflege sichtbarer machen! Das erhöht die gesellschaftliche Wahrnehmung und wertet die Profession auf.
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Mit der Novellierung des Pflegendenvereinigungsgesetzes zum Bayerischen Pflegendengesetz hat sich 2024 auch der Katalog unserer gesetzlichen Aufgaben erweitert. Wir sind beauftragt
(Foto: VdPB/Thomas Dashuber)
Von der Bewertung möglicher Pflegefehler – zum Beispiel in Fällen von Wundliegen (Dekubitus), Aspiration, Mangelernährung oder Kontrakturen – bis zur Ermittlung des Pflegegrads: Die VdPB erstellt für Gerichte und Behörden Gutachten und unterstützt diese bei der Bestellung und Auswahl von Sachverständigen. Dafür richtet die Vereinigung einen nach Fachbereichen gegliederten Expertenpool ein und aktualisiert ihn fortlaufend.
(Foto: VdPB/Thomas Dashuber)
Beruflich Pflegende haben es im pflegerischen Alltag nicht nur mit fachlichen Fragen zu tun, sondern oft auch mit rechtlichen und ethischen. Nicht selten fürchten sie rechtliche Konsequenzen. Die VdPB ist die Anlaufstelle bei allen Unsicherheiten und Fragen.
Wir helfen unseren Mitgliedern weiter – unter anderem mit einer kostenlosen Beratung in berufsrechtlichen Fragen.
(Foto: iStock/Getty Images Plus/audioundwerbung)
Die die VdPB vermittelt zwischen ihren Mitgliedern und deren Kolleginnen und Kollegen, Vorgesetzten, Arbeitgebern oder auch anderen Berufsgruppen. Und wir beraten bei pflegefachlichen Fragestellungen!
Der Pflegeberuf erwartet von den Angehörigen der Berufsgruppe ein starkes Berufsethos. Und immer wieder stehen Pflegende vor gewichtigen ethischen Fragen oder erleben Konflikte – die VdPB unterstützt und berät bei ethischen Konfliktlagen.
Wir sind der Meinung: Pflegeberufe haben auch die Aufgabe der Prävention, also der Vorbeugung von Krankheiten und Pflegebedürftigkeit. Und die Entwicklungen auf politischer Ebene geben uns recht, insbesondere die Implementierung neuer Rollenprofile für Pflegefachpersonen wird den Einfluss der Pflege Prävention und Versorgung maßgeblich erhöhen. Deshalb wollen wir mitwirken
(Foto: VdPB/Thomas Dashuber)
Das Förderprogramm Gesundheitsregionenplus soll die medizinische Versorgung und die Prävention verbessern. Eine Gesundheitsregionplus ist zum Beispiel eine kreisfreie Stadt mit ihrem Umland oder ein Zusammenschluss mehrerer Landkreise.
In unseren FAQ finden Sie viele interessante Fragen rund
um die VdPB – und natürlich alle Antworten. Schauen Sie mal rein:
Vereinigung der Pflegenden in Bayern
Geschäftsstelle
Prinzregentenstraße 24
80538 München
Telefon: 089 54 199 85-0
Fax: 089 54 199 85-99
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