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Rückblick: 2. VdPB-Fachtag Weiterbildung in Berlin

Pflegerische Weiterbildung – zwischen Stillstand und Veränderung

Mit dem Start der generalistischen Pflegeausbildung hat sich sehr schnell gezeigt, dass Weiterbildung in den Pflegeberufen insbesondere angesichts eines ganz neuen Berufsbilds und neuen Qualifikationsniveaus vollkommen anders gedacht werden muss. Inzwischen sind die ersten Nachwuchskräfte mit einem breiteren Pflegewissen, aber ohne ausgewiesene Spezialisierung in die eigenverantwortliche Berufsausübung gestartet. Sie sind mit den Realitäten auf Stationen und Wohnbereichen als Fachperson konfrontiert und stehen fachlichen Herausforderungen gegenüber, auf die sie möglicherweise nicht in ausreichender Tiefe vorbereitet sind und die weitere Bildungsmaßnahmen nötig machen. Gleichzeitig wollen auch erfahrene Pflegefachpersonen ihre Karriere durch berufliche Weiterbildung weiterentwickeln. Wie geht die Wissenschaft mit dieser neuen Situation um? Und wie integrieren Arbeitgeber das Konzept des lebenslangen Lernens in die bisherigen Strukturen der Betriebe? Wie stellt sich die Bildungslandschaft in den Bundesländern auf diese Herausforderungen ein?

Beim 2. Fachtag Weiterbildung stellte die VdPB diese Fragen zur Diskussion und bot rund 35 Teilnehmenden – dieses Mal mit bundesweitem Fokus in Berlin – aktuelle Ergebnisse sowie unterschiedliche Perspektiven und Lösungsansätze als Gesprächsgrundlage. Im abschließenden World Café stand ein ursprüngliches Ziel der Veranstaltung als wichtigster Schritt in die Zukunft ganz oben auf der Wunschliste: ein bundesweiter offener Dialog zur pflegerischen Weiterbildung! Und eine Fortsetzung der höchst erfolgreichen Fachtagreihe der VdPB.

Zuvor aber stellte Prof. Dr. Astrid Seltrecht (Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg) den Blick aus der Bildungsforschung vor. Andrea Westphal (Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg; Projekt Neksa) ergänzte die berufspraktische Perspektive um Aspekte aus der generalistischen Pflegeausbildung, in die junge Menschen deutschlandweit mit unterschiedlichsten Erwartungen an ihre professionelle Entwicklung und ihre Karriereoptionen starten. Dr. Bernhard Opolony (Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege) stellte mit der Sicht des bayerischen Gesundheitsministeriums auf das Thema klar, dass der Ball bei der Pflege selbst liegt, die sich dieser Verantwortung stellen müsse. In Vertretung für VdPB-Vorstandsmitglied Stefanie Schlieben erläuterte Michael Wittmann, Geschäftsführer der VdPB, gemeinsam mit Ivonne Sartor die Perspektive der Profession und der Bildungspraxis. Corinna Rudolph stellte die Entwicklung einer Handreichung zur Einarbeitung junger Pflegefachpersonen im pädiatrischen Setting vor, das auch über Bayern hinaus Anwendung finden soll. Jan Braun von der Hochschule Esslingen zeigte Ergebnisse des Projekts career@care, das Bildungsdurchlässigkeit und Bildungspfade in der Pflege genauer untersucht und analysiert. Last but not least: Magdalena Fuchs und Julia Holzhammer präsentierten das aktuelle VdPB-Projekt Restart Weiterbidung Gerontopsychiatrische Pflege, das aus der Praxis für die Praxis erarbeitet wird.

Ein kleiner Rückblick in Bildern:

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Georg Sigl-Lehner

Präsident der VdPB, Krankenpfleger, Lehrer für Pflegeberufe, Leiter einer Pflegeeinrichtung in Altötting

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Michael Wetterich

Kinderkrankenpfleger, Stationsleiter Kinderchirurgie
in Augsburg

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