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Neues Angebot im Netz zum Thema Demenzsensibilität im Krankenhaus

Die Versorgung von Menschen mit Demenz in Kliniken wird immer mehr zu einer Herausforderung, insbesondere für Pflege und Medizin im Krankenhaus. Diesem Thema widmet sich bereits seit einiger Zeit die Koordinierungsstelle Bayern Demenz im Krankenhaus (KBDiK), die am Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) etabliert wurde und jetzt eine eigene Webseite dazu veröffentlicht hat. Die KBDiK-Seite im Netz bietet Fachleuten und Angehörigen von Patientinnen und Patienten mit Demenz fundierte Informationen zur demenzsensiblen Versorgung in Krankenhäusern, verweist auf Möglichkeiten des fachlichen Austauschs und zeigt anhand von Beispielen, wie bayerische Kliniken die Betreuung von Menschen mit Demenz verbessern.

„Mit dem Internetangebot machen wir bestehende Beispiele eines guten Demenzmanagements an bayerischen Krankenhäusern sichtbar und tragen dazu bei, den Austausch zwischen den Kliniken zu fördern“, erklärte der Präsident des LGL, Prof. Dr. Christian Weidner. Mehr als 250.000 Patientinnen und Patienten in bayerischen Krankenhäusern leiden an einer schweren geistigen Störung, wie Demenz oder Delir, einer akuten Form der Verwirrtheit. Die neue Internetseite führt die wichtigsten Informationen zu Demenzsensibilität im Krankenhaus zusammen: „Die Seite zeigt unter anderem, wie sich bayerische Krankenhäuser bedürfnisgerecht auf die Versorgung Betroffener eingestellt haben, bietet ein Wissens- und Austauschforum für medizinisches und pflegerisches Personal und stellt auch Angehörigen Betroffener ein umfangreiches Angebot an Informationen zur Krankheit, zu medizinischen Anlaufstellen und zu Selbsthilfegruppen bereit“, ergänzte Weidner.

Krankenhäuser können auf der Website ihre Erfahrungen und vor allem Maßnahmen, die sich bewährt haben, online teilen. So können andere Einrichtungen von erfolgreichen Ansätzen lernen und diese in ihrer eigenen Arbeit umsetzen. Darüber hinaus erhalten sie ein geschütztes Forum, um sich über Details der täglichen Arbeit auszutauschen, zum Beispiel über die geeignete Auswahl und Präsentation von Speisen oder über die Organisation von Behandlungs- und Tagesabläufen für Betroffene. Pflegende finden in der Rubrik Praxiswissen für medizinisches und pflegerisches Fachpersonal wichtige Fakten und hilfreiche Informationen. Angehörigen und Fachpersonal stehen dort allgemeine Informationen zur Verfügung, zum Beispiel darüber, wie sich ein Delir äußert, oder wie man bei der Bewältigung des Alltags von erkrankten Personen unterstützen kann und wo Angehörige auch für sich selbst Hilfe in der schwierigen Situation finden können.

„Das Angebot ergänzt die individuelle Krankenhausberatung unserer Expertinnen und Experten von der Koordinierungsstelle und unterstützt die Krankenhäuser somit auch dabei, sich auf die Herausforderungen des demografischen Wandels vorzubereiten. Denn mit dem demografischen Wandel wächst die Zahl der Menschen, die an Demenz erkranken und häufiger ins Krankenhaus müssen“, ergänzt der LGL-Präsident abschließend.

Die VdPB ist im Beirat der KBDiK.

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Georg Sigl-Lehner

Krankenpfleger, Lehrer für Pflegeberufe, Leiter einer Pflegeeinrichtung in Altötting

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Michael Wetterich

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