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5. Sitzung der Kommission

Die Kommission, die den Prozess der Weiterentwicklung der Vereinigung der Pflegenden in Bayern beratend begleiten soll, ist in München zu ihrer 5. Sitzung zusammengekommen.

Datum: Donnerstag, 30. Juli 2026
Ort: VdPB, Prinzregentenstraße 24, 80538 München

Bei der 5. Sitzung hat sich die Kommission zu folgenden Themen ausgetauscht:

  • Vorstellung des Sachstands WBO
    Anliegen der Landesdekanekonferenz in Zustimmung mit BLPR:
    Klärung seitens der VdPB bzgl. des methodischen Designs des Gesamtprozesses, um die Legitimation, Partizipation und Transparenz des Prozesses darzustellen
  • Vorstellung des Sachstands BO
    Anliegen der Landesdekanekonferenz in Zustimmung mit BLPR:
    Offenlegung seitens der VdPB bzgl. des methodischen Designs des Gesamtprozesses, um die Transparenz des Prozesses herzustellen. Es besteht Informationsbedarf der Kommissionsmitglieder über eine mgl. Beratungsleistung zur BO.
  • Vorstellung des Sachstands Registrierung
    Diskussion und Kritik der wahrgenommenen fehlenden Kommunikation zur Verpflichtung zur Registrierung und des Ressourceneinsatzes, der unterschiedlichen Bewertung des Standes der Registrierung und zu den Erfolgskriterien.

Für die nächste Sitzung wurde als Schwerpunkthema die Auftragsklärung auf Grundlage des Eckpunktepapiers und der Gesetzesänderungen festgehalten.

Ebenfalls verabschiedet wurde das Kurz-Protokoll der 3. Sitzung der Kommission am 16. Februar 2026 mit folgenden Punkten:

  • Sachstand Registrierung und weiteres Vorgehen
    • Diskussion zur Weiterentwicklung der verpflichtenden Registrierung.
    – Unter anderem zur Frage, ob die Registrierung mit einer verpflichtenden Mitgliedschaft einhergehen müsste, um eine Beteiligung aller Pflegefachpersonen an der Selbstverwaltung zu ermöglichen.
    – Dazu bestehen unterschiedliche Ansichten, die im Eckpunktepapier festgehalten sind.
    • Die Möglichkeit der Berufszulassung sowie Berufsausübung (Besitz der Berufsurkunde) anstelle der ausgeübten Tätigkeit soll künftig die Registrierungspflicht auslösen.
    • Eine vertiefte Diskussion konkreter Inhalte des Eckpunktepapier vor dem Hintergrund neuer Erkenntnisse und aktueller Entwicklungen.
  • Schwerpunktthema Weiterbildung(sordnung)
    • Vorstellung der Umsetzung des Auftrages zur Entwicklung einer Weiterbildungsordnung durch die VdPB durch Frau Stefanie Schlieben.
    • Um eine Vergleichbarkeit und transparente Anerkennung der Bildungsabschlüsse und -leistungen zu gewährleisten, wird bestehenden Systematiken, insbesondere dem DQR/EQR gefolgt, sowie für die hochschulische Bildung der Logik des Bolognasystems nach ECTS.
    • An allen wichtigen Entwicklungspunkten wird die VdPB Zwischenberichte erstellen.
    • Austausch zur Abbildung hochschulischer Weiterbildung ist initiiert. Die Hochschulen wurden im gemeinsamen Gespräch zur Zusammenarbeit eingeladen.
    • Auch auf Bundesebene findet eine Vernetzung statt.
    • Die Frage der Harmonisierung der Weiterbildungen auf Bundesebene wird dabei als sinnvoll angesehen.
    • Professionsentwicklung/-verständnis mitdenken.
    • Es wird die Frage aufgeworfen, ob die im Eckpunktepapier formulierte Zeitschiene zur Erstellung einer Weiterbildungsordnung anzupassen sei. Ursprünglich wurde im Eckpunktepapier die Vorlage einer Weiterbildungsordnung für 2026 niedergeschrieben.
    • Welche Aufgaben hat die Kommission bei der Entwicklung der Weiterbildungsordnung?
    – Prozess begleiten
    – Empfehlungen geben
    – Einbindung Hochschulen und weitere Stakeholder initiieren bzw. fortführen
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